Führen zwischen Babyboomern und Gen Z (#28)

Shownotes

Wenn es um Babyboomer, Generation X, Millennials oder Gen Z geht, sind die Urteile oft schnell gefällt. Genau dort beginnt für mich das Problem. Sobald ich Menschen nur noch über Generationen erkläre, verliere ich den Blick für die einzelne Person. Gute Führung braucht deshalb Abstand zu Klischees, auch wenn hinter manchen Zuschreibungen natürlich reale Erfahrungen und Entwicklungen stehen.

Ich zeige in dieser Folge, warum es ein Fehler wäre, Generationen voneinander zu trennen oder ihre Zusammenarbeit nur noch als Wertekonflikt zu betrachten. Der eigentliche Gewinn liegt in der Vielfalt. Unterschiedliche Generationen bringen unterschiedliche Stärken, Erfahrungen, Erwartungen und Lebensrealitäten mit. Genau diese Mischung kann Teams erfolgreicher machen, wenn ich sie nicht gegeneinander lese, sondern bewusst zusammenführe.

Außerdem ordne ich ein, woher viele der aktuellen Spannungen überhaupt kommen. Die jüngeren Generationen haben nicht einfach nur neue Ansprüche erfunden. Sie reagieren auch auf eine Arbeitswelt, in der Sicherheit, Loyalität und Aufstieg nicht mehr so selbstverständlich funktionieren wie früher. Gleichzeitig ist es zu einfach, daraus pauschale Urteile abzuleiten. Jede Generation löst sich von etwas, das für die Elterngeneration noch normal war. Auch das ist kein Bruch mit der Welt, sondern ein wiederkehrendes Muster.

Für mich heißt das in der Praxis: weniger Schubladen, weniger Groll, weniger Vorverurteilung. Dafür mehr Neugier, mehr Differenzierung und mehr Blick auf das, was Menschen wirklich brauchen, um gut zusammenzuarbeiten. Genau dort beginnt generationenübergreifende Führung, die nicht nur beruhigt, sondern tatsächlich verbindet.

Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen. Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

Transkript anzeigen

00:00:05: Herzlich willkommen bei Der Selbstentwickler im Business, dem Podcast mit Diplompsychologe Jens Korsen.

00:00:13: Dem Autor des renommierten Bestellers der Selbstentweckler und mir!

00:00:18: Dr.

00:00:18: Claudia Drehf, ehemalige Mercedes-Führungskraft und Unternehmensberaterin der Selbstentwickler im Business – hier geht es darum wie du als Führungsskraft mit einer neuen Haltung und zeitgemäßen Verhalten die Transformation überstehst!

00:00:31: Hier bekommst Du also als Füngspersönlichkeit wöchentliche kurze und praxisnahe Denkanstöße um Deinen Alltag leichter zu gestalten und Deine Ergebnisse in Führungen und vor allem Selbstführung nachhaltig zu verbessern.

00:00:45: Ob spannende Fragen aus der Praxis, Formmanagement aus Dachskonzern, Mittelstand, kleinen Unternehmen wie Agenturen oder Praxen?

00:00:53: Oder neue Perspektiven aus jahrzehntelange Erfahrung.

00:00:56: lastig inspirieren und handeln gelassener, klarer und erfolgreicher.

00:01:07: Heute geht es um das Thema Generationen!

00:01:11: Ich sehe alle unsere Filmskräfte schon schmunzeln und lachen.

00:01:16: Ich glaube, es gibt niemanden der mittlerweile nicht über das Thema Generation nachdenkt.

00:01:21: und ob die Generation Z jetzt so anders ist als ... Baby Boomer, fassen wir mal zusammen.

00:01:26: Die Baby Booma haben ihre letzten drei, vier Jahre ... Man streitet sich immer über die Altersabgrenzung.

00:01:32: Dann sind sie alle in Rente.

00:01:35: eine der größten Generationen an Volumen was wir haben und die nach dem Krieg auch alles mit aufgebaut haben.

00:01:42: Ein eigenes Mindset an Arbeitsleistungen und wie gearbeitet wird das ganz große Gegenteil.

00:01:50: Haben wir natürlich in der Generation Z unsere jüngste Generation Die nächsten haben wir die Generation X und die Millennials, die Y. Und die Generation Z hat Hans natürlich jetzt auf den Höhepunkt gepusht, dass wir darüber diskutieren, ob wir alle V geworden sind nicht mehr arbeiten wollen?

00:02:10: Also die Vorurteile sind ja wirklich unglaublich!

00:02:14: Und vorweg das sind auch Fallstricke.

00:02:17: Eine gute Führungskraft darf sich nicht Null, null diesen Vorurteil.

00:02:25: natürlich gibt es auch berechtigte Werte, berechtige Tendenzen, berechdichte Mindsets von jeder Generation.

00:02:33: Woher sie kommen und woher das rührt?

00:02:36: Aber wir dürfen immer wieder aufpassen, dass wir nicht in die Vorverurteilung oder in die Abwertung von irgendetwas gehen.

00:02:43: Das müssen wir uns als Führungskraft einfach abgewöhnen – und zwar in allem!

00:02:47: Und auch in diesem Führungsthema von Generationen.

00:02:52: Zwei ganz große Fehler, ganz vorweg wie man in diese Generation führt ist einfach mal alle separat zu führen.

00:02:59: Ganz großes Fehler!

00:03:00: So sagen, jetzt muss ich alle voneinander trennen.

00:03:03: Dann muss sich halt die Baby Boomer in eine Schublade stopfen, alle in einen Raum womöglich oder denen nur diese Aufgaben geben und mich mit Baby Boomers auseinandersetzen um meine Generation ZD entkoppelig von denen und muss sie dann halt jetzt anders führen.

00:03:18: also solches schwarz-weißdenken fällt sogar auch unter verurteil.

00:03:23: das wird natürlich auch nichts bringen.

00:03:25: hier noch mal sei es genannt Die Teamarbeit und divers zu arbeiten mit ganz vielen unterschiedlichen Talenten und Mindset ist immer noch das erfolgreichste.

00:03:37: Also gilt auch hier, mit unterschiedlichen Generationen die zusammenzubringen und die auf eine ganz bestimmte Art und Weise auch zu führen – es ist ganz wichtig um das Beste rauszuholen!

00:03:49: Ich sag's immer wieder, bei diesem Thema Team böse Zunge heißen wir.

00:03:53: das Ganze heißt toll ein anderer Macht.

00:03:56: Aber nein es ist erwiesen dass wir unterschiedliche Persönlichkeiten unterschiedliche Talente unterschiedliche Mindset gehen.

00:04:02: diverser desto erfolgreicher.

00:04:06: Wohlwissend darf auch nicht zu Divers werden.

00:04:09: aber das ist nochmal komplett anderes Thema.

00:04:10: bleiben wir mal bei den Generationen.

00:04:13: die zweite ganz große Ganz große Führungsfehler, den wir machen können ist tatsächlich dass wir das als Werte-Konflikt sehen und es so dogmatisch sehen.

00:04:24: Baby Boomer haben diese Werte Generation X haben die Y und Z haben die Und damit habe ich einfach nur ganz krasse unterschiedliche Anwärte.

00:04:33: und Das ist ein Konflikt und Wir Haben So per se alt gegen jung und Es wird nie was werden.

00:04:39: Auch das ist ein ganz großes Vorurteil, wo wir sagen doch es kann was werden und zumal vorab schon gleich gesagt keine.

00:04:49: Generationen, der wir uns ja auch zuschreiben hat wirklich exakt diese Werte.

00:04:54: Wie oft habe ich einen fünft-fünfzigjährigen vor mir?

00:04:57: Der jetzt sagt solide Generation X. Weißt du was, Claudia?

00:05:01: Ich mache jetzt meinen Kaffee auf und davor mach' ich ein Jahr sabbatical!

00:05:04: Meine Frauen, ich sind jetzt soweit.

00:05:06: Theröte stürfte das nach seinem Mindset der Werte der Generation X gar nicht.

00:05:11: Und natürlich freu ich mich, wenn ich da einen Generationenzettler vor mir sitzen hab.

00:05:15: Der sagt, Claudia in deiner Unternehmensberatung anzufangen.

00:05:18: Ich bin total stolz und ein sehr geringes Einstiegsgehalt ist völlig fein für mich.

00:05:22: Ich muss ja noch lernen!

00:05:24: Dass sich hier die eine oder andere Überstunde bringen und hier erst mal ganz viel leistet und mich engagiere ... Ist ja völlig klar.

00:05:31: Da haut es mich auch manchmal so von den Socken.

00:05:33: Dann denke ich, Claudia, warum haut's dich vom Socken?

00:05:35: Das ist ein Vorurteil, du darfst nicht denken.

00:05:38: Jede Generation oder jede Person selber ist auch sehr, sehr individuell.

00:05:44: Natürlich suchen wir uns aus dem Werte- und Mindset der Welt das aus was unsere Persönlichkeit am besten passt.

00:05:51: Also merkt euch nur weil jemand in der der Generation geboren ist muss er nicht all diese Klischees erfüllen.

00:05:58: also wir Führungskräfte distanzieren uns von den Klischee.

00:06:01: Blöd sind wir natürlich nicht.

00:06:03: Natürlich kommen auch die Klischees von irgendwo her und dahinter steckt immer ein ganz bestimmtes Gedankengut, was auch so seine Berechtigung hat.

00:06:12: aber es ist einfach auch merkleuchtet.

00:06:14: das ist so viel Unfug dabei und so viel Vereinfachung.

00:06:17: warum?

00:06:19: wenn wir ein eigenes Glaubenssystem rund um Generationen aufbauen, dann hilft es uns die Komplexität natürlich zu reduzieren.

00:06:28: Wir entspannen uns weil wir erst mal ein Klischees denken ja sie sind jetzt so, die sind jetztso, denn haben eine einfache Erklärung und das beruhigt uns.

00:06:37: Das ist vielleicht für einen Moment des Grolls kann man das vielleicht machen aber ich warne davor fangt das überhaupt nicht erst an in irgendwelchen Klischee oder Vorurteilen zu denken.

00:06:46: dass ist keine gute Führungsarbeit und sollten wir einfach loslassen.

00:06:49: also bleibt mit auch viel Abstand Zu diesem Generationenthema bleibt da auch ein bisschen gechillt, stoff niemand in eine Schublade und bleibt im Blickwinkel die Möglichkeiten zu sehen.

00:07:02: Gehen wir noch mal kurz auf die aktuellen Vorurteile ein.

00:07:05: Der Klassiker Baby Boomer sind einfach nicht flexibel unmodern digital völlig überfordert Steigen aus und sitzen jetzt noch die letzten wenige Jahre Monate ab bis sie in Rente gehen.

00:07:21: Zwei von der Generation X, die ist zynisch und einfach nur still.

00:07:26: Das sind diese sogenannte unsichtbare Generationen, die von ihren Kriegs- und Nachkriegseltern geboren aber auch in hohe Scheidungsraten gekommen sind.

00:07:35: Die nennt man ja übrigens auch die Generation Golf.

00:07:37: da ist der Golf rausgekommen.

00:07:39: Und die zum ersten Mal natürlich überlegt haben Arbeiten muss nicht... Nur irgendwie nur arbeiten sein, da darf auch ein bisschen mehr Sinn.

00:07:46: Ein bisschen mehr Spaß und Freizeit kommen – das sind die X-Lauch!

00:07:50: Aber sie duckt sich, sie ist die unsichtbare Generation, die kein Ärger bekommen möchte... Ist extrem effizient, fleißig.

00:07:59: Aber eben oft übersehen weil sie nicht nach dieser Aufmerksamkeit ruft und das ärgert die X-Lare ja besonders.

00:08:06: So leg mich im Socken!

00:08:07: Warum sind die Y so laut?

00:08:09: Ich bin krank, schippen Schnupfen.

00:08:11: ich kann erst heute um zehn, ich hatte Kopfschmerzen Und mein Hund musste noch raus.

00:08:16: und wenn ich jetzt nicht um fünf Uhr Feierabend hab dann ist meine ganz Work Alive Balance irgendwie im Eimer mit dem Zeitpunkt, aber die Kohle und den Titel.

00:08:31: Aber ansonsten wäre ich hier aus allem raus!

00:08:33: Jetzt habe ich die Melendensübersprung, jetzt war ich schon gleich bei den Zettlern, seht ihr wie wir getriggert sind von allen Vorurteilen?

00:08:39: Dann mache ich die Zettler eben zu Ende, ja will arbeiten, aber bitte nicht so viel des Vorurteil hier.

00:08:45: sie ist faul verwöhnt und wollen alles sofort.

00:08:50: Da gibt es aber auch eine Realität dahinter.

00:08:51: Sie haben erlebt, dass Arbeit keine Sicherheit mehr bietet.

00:08:55: Das ist tatsächlich nachgewiesen.

00:08:57: die gearschte Generationen.

00:08:59: Die wissen das Burnout kein Mythos ist?

00:09:03: ihre Väter und Mütter, die irgendwie einen Burnout haben.

00:09:06: Und als Bankdirektor mit fünftigem Herzinfarkt hatten ... Das ist ja jetzt auch kein Mythos!

00:09:11: Ja?

00:09:12: Das gibt es ja alles.

00:09:13: Es gibt so viel Burnout-Leute.

00:09:15: in der heutigen WUKA-Welt sind sowieso alle derzeit tunhäutig angespannt.

00:09:20: Viel Burnout oder viel auch ... Erschöpfung einfach, die es gibt.

00:09:26: Und in der stecken wir auch.

00:09:28: Die Zettler haben natürlich Corona einmal vier Jahre miterlebt, wo sie selber so jung waren und einfach noch nicht gefestigt in ihrer Art zu leben oder zu arbeiten.

00:09:39: Das heißt die Forderung nach Balance ist im Grunde kein Egoismus.

00:09:43: Die sprechen jetzt erst mal das aus was die X-Las sich nicht getraut haben ja?

00:09:48: Und was eine Baby Boomer Generation sogar für sich übertrieben hat.

00:09:54: Damals gab es aber auch den Sinn.

00:09:56: Die Babyboomer haben profitiert von viel Arbeiten.

00:10:00: Also die Nachkriegszeit bis zu den zweitausender Jahren war im Grunde, klar bis auf ein paar Wirtschaftskrisen und ein paar Knicks, die gibt's immer, ja?

00:10:08: War das eigentlich ein reiner Aufstieg?

00:10:10: Was du dir für das Geld, was du verdient hast leisten konntest, war exorbitant?

00:10:15: Kauft ihr mal in den Achtziger und Neunzigern ein Haus mit nur einem Einkommen oder einer fünfköpfigen

00:10:19: Familie?!

00:10:20: Das kann heute niemand mehr!

00:10:22: Und seit den zwei Tausenden geht es eben im Preis-Leistungsverhältnis abwärts.

00:10:26: Das, was wir verdienen dafür bekommen wir weit aus weniger als unsere Babyboomer oder Xler Eltern.

00:10:34: Es ist auch ein Stück weit die gearschte Generation.

00:10:39: Spreng ich jetzt mal zu den Millennials und ich persönlich... Die Claudia ist neunzehnundachtzig geboren.

00:10:45: Ich bin Grenzgänger!

00:10:46: Ich bin X oder Y je nachdem wie ich mich gerade fühle Und manchmal gucke ich schon auch auf die Millennials, also diese Generation Y und muss dann auch mal ein bisschen schmunzeln.

00:10:59: Das ist die Generation, die nach den X-Land den absoluten Sinn gefordert hat und total gerne lernt sich weiterbildet.

00:11:08: Muss ich zugeben?

00:11:09: Mal her auch gerne, mal ständig!

00:11:12: Aber sie haben eben auch gelernt, dass es bei denen gestartet ist, dass Loyalität in Organisationen vielleicht doch eine Einbahnstraße ist.

00:11:20: Für die Y-Fing ist dann irgendwann an und hier sind das die Pusher, die es so weit gebracht haben, dass sie Transparenz wollen und mehr Wertschätzung.

00:11:31: Und dass Sie Ihre eigene Belastbarkeit, die sie noch von den X-Land gelernt haben und den eigenen Fleiß, den ihr tatsächlich in die Waagschale schmeißt ... da schon sehr kritisch mit umgehen.

00:11:44: Also ist natürlich auch so ein Vorurteil für die Generation Y und die Millennials, na, da fängt schon die Unloyalität dann auch mal an!

00:11:53: So das jetzt erstmal zu diesen ganzen Vorurteilen.

00:11:56: und es ist tatsächlich so dass viele Organisationen überrascht sind über die Forderung und das Offen Aussprechen von den Zettlern.

00:12:07: Das ist tatsächlich neu!

00:12:09: Wir sind nämlich früher so erzogen worden, wenn du Probleme hast oder dass ihr alles ganz kacke findest, sprich halt zu Hause mit deinen Eltern und Freunden.

00:12:17: Niemand ist früher noch vor ... weiß ja, was ist früher?

00:12:20: Vor zwanzig Jahren, sagen wir mal.

00:12:22: Niemann ist auch in den Anfanglichen zweitausender zu seinem Chef gegangen und hat gesagt, ich muss ein ganz offenes Wort mit dir reden.

00:12:29: Also ich hab die ADHS-Diagnose und das macht mich echt nervös sich darauf nimmst.

00:12:36: Und ich finde die einen oder anderen Kollegen echt stressig und die Kultur hier hat folgende Defizite, was mich wirklich belastet – und da möchte ich mit dir jetzt mal als Chef drüber sprechen!

00:12:46: Das hätte man vor zwanzig dreißig Jahren nicht gemacht, denn hätte man gekündigt, man wäre vielleicht gegangen aber da wir treu sind wären wir wahrscheinlich nicht gegangen….

00:12:55: Eine Führungskraft von früher war nachweislich unbelasteter, um die Sorgen und Gedanken der Mitarbeiter.

00:13:03: Und deswegen sagen viele Flüßkräfte von früher... Also früher hat das noch Spaß gemacht!

00:13:08: Ich habe irgendwie geführt, ich hab gesagt was ich wollte, ich habe das bekommen.

00:13:12: Wer nicht arbeiten wollte oder seine Leistung nicht gebraucht hat dann habe ich dem ja gekündigt.

00:13:16: bei einem Arbeitnehmermarkt geht es ja auch weil die Leute Schlange stehen.

00:13:20: da kommt halt der nächste.

00:13:22: Da war das früher noch einfacher zu sagen Du hast die Leistung nicht erbracht, lass uns sprechen.

00:13:27: Ich mag dich natürlich motivierende Gespräche führen.

00:13:30: mit Angst ist jetzt nicht per se das Modell aller gewesen aber wir hatten ja die Wahl.

00:13:36: dann kommt halt jemand neues und das sind Machtverhältnisse durch den Markt.

00:13:41: wer hat die macht?

00:13:42: gibt es ein Arbeitnehmermarkt oder einen Arbeitgebermarkt?

00:13:45: Deswegen hat es jetzt auch so eingeschlagen in den letzten Jahren wie eine Bombe, dass wir uns um Generationen scheren und darüber diskutieren.

00:13:52: Weil die Generation Z eine Generation ist wo übermäßig ein Arbeitnehmermarkt war.

00:13:58: In den meisten Branchen war's in den letzen fünf sechs sieben Jahren so.

00:14:02: das wird zu wenig Mitarbeiter hatten.

00:14:04: Das heißt wir mussten an die, die wir haben festhalten.

00:14:07: Führungskräfte sind reingerutscht, in Angst und Schuldthemen auch.

00:14:13: Woher wenn der jetzt kündig kracht mir mein ganzes Ding zusammen?

00:14:16: Und gleichzeitig fängt die Generation Z an offen darüber zu sprechen wie sie sich fühlen und was sie sich wünschen.

00:14:24: Ich glaube die Packung war ein bisschen zu heiß für die Welt und schon sind wir in diese Generationen Diskussion gekommen.

00:14:32: Trotzdem muss ich sagen jede Generation hat immer neue Forderungen gestellt.

00:14:36: Jede Generation hat von dem, was nicht mehr passt, der Elterngeneration losgelassen.

00:14:41: Und das macht die Generation Z auch.

00:14:42: Deswegen ist sie eigentlich gar nicht so viel anders wie jede andere Generation davor auch, die von der vorherigen Generation irgendwas los gelassen hat und etwas Neues gefordert hat und gesagt hat Leute, die Welt verändert sich, der Stil passt nicht mehr.

00:14:56: wir brauchen jetzt hier was anderes.

00:14:59: Kleine Ergänzung noch, Generation Z wird auch lustigerweise gespalten in Generation Schnieflocke und Goldfisch.

00:15:06: Schneeflocke sind die, die es sogar angeblich übertreiben.

00:15:10: Wenn wir schon bei verurteilen sind ... Die das übertreiben und so kalt werden, schnell schmelzen.

00:15:17: Und was man früher nicht erlebt hat, den Schlüssel in den Briefkasten schmeißen oder eine WhatsApp an den Führungskraften.

00:15:22: Ich pack das alles nicht mehr, ich komme nicht mehr.

00:15:24: Ich kündige!

00:15:26: Da hatten wir vor dreißig Jahren seltener als heute.

00:15:27: Das stimmt sogar.

00:15:29: Gibt's ab und zu?

00:15:30: Und die Generation Goldfisch sagt man, dass natürlich die Jungen Generationen, Zettler.

00:15:38: In Goldfisch kann keine streiten sich alle!

00:15:40: drei bis acht Sekunden irgendwie gibt es da alles.

00:15:42: Keine acht Sekunde gerade ausgucken kann, dann muss der Goldfisch wieder weggucken.

00:15:45: und das ist so verschrien diese Generation TikTok dass die jungen Menschen eben nichts mehr angucken können lesen können ohne zu sagen Kann ich sie wegwischen wenn's mich nicht interessiert?

00:15:55: Kann ich dazu ein Video gucken?

00:15:57: Gebt bei einem Azubi Sohn Stapel an Dienstanweisung und sagt mal lest ihr mir einen Handbuch durch.

00:16:02: Die erste Frage Es gibt dazu auch im Video.

00:16:06: Das ist natürlich auch eine andere Art von Digitalkonsum und auch die Fähigkeit damit umzugehen.

00:16:12: Auch wieder zwei Namen für zwei Vorurteile!

00:16:16: Man sagt, dass die Generation Z eher gesplittet ist in so fünf Gruppen.

00:16:20: Also so mehrere Gruppen?

00:16:21: Ja es gibt diejenigen, die sich auch zurückziehen und sagen ja lieber nur einen Halbtagstopp in meinem Garten gärteln.

00:16:27: Klimasünder will ich nicht sein!

00:16:29: Ich brauche ja auch kein Auto und ich brauche auch ganz wenig weil jedes Engagement was ich hier tue lohnt sich ja nicht.

00:16:36: Warum soll ich hier Führungskraft oder Vorstand von etwas werden wenn ich danach nur krank bin Und ich kann mir mit den paar Ocken nichts leisten?

00:16:43: Was soll ich denn mit den Konto pro Jahr, wenn ich damit eigentlich nur ein Klimasünder bin und meine Gesundheit irgendwie durch den Schornstein gepustet habe.

00:16:51: Ich finde es ist irgendwie auch eine gesunde Einstellung!

00:16:54: Wenn derjenige sagt, ich nehme auch nur das Halbtagsgehalt was fair und gerecht ist denke ich mir ja dann ist das ja auch in Ordnung.

00:17:07: Das war der selbst Entwickler im Business mit Jens Korsen und mir Dr.

00:17:10: Claudia Dreeves.

00:17:11: Wenn du diese Impulse aus dieser Folge in deinem Alltag integrieren möchtest, hör gerne nächste Woche wieder rein für noch mehr Klarheit und noch mehr Gelassenheit!

00:17:20: Und falls du einmal persönlich mit mir da Jens arbeiten möchtes dann trage dich gerne für ein kostenfreies Infogesprich ein unter www.korsen-dreves.de.

00:17:31: Dort schauen wir dann gemeinsam, wie wir dich bei deinen aktuellen Herausforderungen und Zielen unterstützen können.

00:17:35: Also bis zum nächsten Mal!

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