Wer oben sitzt, hat nicht die bessere Wahrheit (#44)
Shownotes
Viele Führungskräfte halten ihre Sicht für fundierter, weil sie die Position dazu haben. Ich halte das für eine der größten Fallen. Jeder hat recht in seinem eigenen Angst und Denksystem, geprägt davon, wie er aufgewachsen ist. Wer das ernst nimmt, muss seine eigene Wahrheit nicht mehr gegen alle anderen verteidigen. Und genau daraus entsteht die Gelassenheit, die sich sonst niemand einfach vornehmen kann.
In dieser Folge erzähle ich, welche mentale Fähigkeit ich zuerst trainieren würde, wenn ich noch einmal von vorne anfangen müsste, und warum der Vorsatz, ab jetzt gelassener zu sein, nichts bringt. Ich beschreibe stattdessen die Übung, die bei mir funktioniert: Ich sammle die Wahrheiten der anderen. Das Leben ist ungerecht. Anstrengung wird nicht belohnt. Auf Menschen kann man sich nicht verlassen. Solche Sätze schreibe ich abends auf, statt sie im Gespräch mit einem schnellen „Ach Quatsch“ wegzuwischen, wie ich es früher getan habe. Ich spreche außerdem darüber, wie oft ich als Psychologe um Rat gefragt werde und dabei nur wiederhole, was ich ohnehin schon weiß, ohne selbst etwas zu lernen. Respektieren heißt dabei nicht gutheißen. Es heißt anzuerkennen, dass das Gegenüber in seinem konditionierten Denken genauso recht hat wie ich in meinem. Das gelingt mir nicht immer, besonders nicht, wenn ich überfordert oder verstimmt bin. Für mich bleibt es eine Lebensaufgabe, und der Selbstentwickler ist ohnehin ein Prozess.
Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen. Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.
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