Die Angst, nicht mehr gemocht zu werden (#47)
Shownotes
Ein verbindliches Leistungsverständnis im Team aufzubauen scheitert selten am Können. Es scheitert an drei Ängsten, und die erste davon ist die Angst, nicht mehr gemocht zu werden. Also formulieren wir vorsichtig, verpacken Erwartungen in Bitten und hoffen auf Einsicht. Dabei entsteht eine gute Beziehung gerade dadurch, dass ich klar sage, was ich brauche.
In dieser Folge gehe ich zuerst durch, was passiert, wenn der Leistungs und Servicestandard im Team nicht sitzt. Jeder arbeitet nach seinem eigenen Maßstab und nach seiner Tagesform, die Qualität schwankt, Beschwerden häufen sich, und Du läufst ständig hinterher, erinnerst und kontrollierst. Genau so entsteht Mikromanagement, nicht aus Kontrollsucht, sondern weil vorher niemand wusste, wie das Ergebnis aussehen soll. Besonders bitter wird es bei Deinen Leistungsträgern, denn nichts demotiviert sie so sehr wie geduldete Schwäche bei den Kollegen.
Dann nehme ich mir die drei Ängste vor. Neben der Angst, nicht mehr gemocht zu werden, ist das die Angst vor Widerstand, Diskussion und emotionalen Reaktionen. Und die Angst vor der eigenen Konsequenz, weil ich einen Standard, den ich setze, hinterher auch durchsetzen muss, bis hin zum Trennungsgespräch. Zum Schluss gebe ich Dir drei Haltungen mit, mit denen Du Dich innerlich aufstellen kannst. Orientierung geht vor Beliebtheit. Menschen verdienen Klarheit, auch wenn sie unbequem ist, denn Unklarheit ist die härtere Variante. Und kurzfristige Spannung ist mir lieber als eine Harmonie, die auf Dauer alle unglücklich macht. Geh lieber in den kleinen Schmerz, sonst hältst Du den großen deutlich länger aus.
Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen. Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.
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