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KI macht es leicht, aber nicht unbedingt besser (#21)

KI macht es leicht, aber nicht unbedingt besser (#21)

8m 54s

Künstliche Intelligenz kann beeindruckend strukturieren, schneller formulieren und in Sekunden liefern, wofür ich sonst Stunden bräuchte. Genau darin liegt für mich Chance und Risiko zugleich. Ich spreche darüber, warum mich KI fasziniert, aber auch warum ich wach bleiben will, damit sie mich nicht bequemer macht, als mir guttut. Denn ein Teil von Freude entsteht für mich durch Überwindung, durch Ringen, durch eigenes Denken. Und ich erzähle, weshalb ich glaube, dass wir Menschen dort unersetzlich bleiben, wo Emotion, Begeisterung und Beseeltheit andere anstecken können.

Widerstand ist kein Problem, sondern Information (#20)

Widerstand ist kein Problem, sondern Information (#20)

14m 22s

Veränderung löst fast immer erst einmal Ablehnung aus, manchmal Wut, dann Verhandeln, und erst später Akzeptanz. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein normaler emotionaler Prozess. In dieser kurzen Folge ordne ich Change und Transformation ein, erkläre die typische Kurve der Veränderung und zeige, warum der Blickwinkel des Initiators ein völlig anderer ist als der des Betroffenen. Wer das versteht, kann Widerstand besser lesen, Dringlichkeit sauber kommunizieren und Change deutlich wirksamer führen.

Gelassen oder schon innerlich ausgestiegen (#19)

Gelassen oder schon innerlich ausgestiegen (#19)

3m 25s

Gelassenheit wirkt manchmal wie Gleichgültigkeit, und genau das macht es im Alltag so schwer zu unterscheiden. Für mich bedeutet Gelassenheit, das anzunehmen, was gerade ist, nicht im Widerstand zu sein und dann, wenn möglich, handlungsfähig zu bleiben. Gleichgültigkeit fühlt sich anders an. Da hat jemand innerlich den Stecker gezogen, macht Dienst nach Vorschrift und lässt sich von nichts mehr berühren. In dieser kurzen Folge ordne ich beide Begriffe klar ein und zeige, warum diese Unterscheidung in der Führung so entscheidend ist.

Den Umgang mit freien Mitarbeitern professionell gestalten (#18)

Den Umgang mit freien Mitarbeitern professionell gestalten (#18)

11m 26s

Ich arbeite gern mit Handelsvertretern und Freiberuflern, gerade wenn Projekte über Monate oder Jahre laufen. Genau dort entsteht jedoch ein Risiko, das viele unterschätzen. Mit der Zeit wächst Vertrautheit, man arbeitet eng, die Grenzen verschwimmen und plötzlich fühlt es sich an wie ein Team mit Mitarbeitern. Das ist menschlich, kann aber rechtlich und organisatorisch brandgefährlich werden. In dieser Folge erkläre ich, warum freie Mitarbeiter keine Mitarbeiter sind, welche Spielregeln für mich in der Zusammenarbeit gelten und woran ich erkenne, dass das Verhältnis kippt. Dabei geht es um Haltung, Kommunikation und die klare Unterscheidung zwischen Ergebnisverantwortung und Weisungsbindung.

Warum mein Klagen meine Führung sabotiert (#17)

Warum mein Klagen meine Führung sabotiert (#17)

6m 19s

Klagen ist für viele Führungskräfte eine schnelle Entladung. Es fühlt sich kurz erleichternd an und liefert nebenbei ein Alibi. Die da oben sind schuld, ich kann nichts machen. Ich halte das für gefährlich, weil Klagen meine Ausstrahlung schwächt und Mitarbeiter verunsichert. In dieser Folge erkläre ich, warum ich mir als Führungskraft einen einfachen Grundsatz gesetzt habe: Ich klage nicht. Ich benenne, was ungünstig ist, und suche Lösungen. Außerdem teile ich eine konkrete Übung, mit der ich mein eigenes Jammern so hörbar mache, dass es mir fast peinlich wird und genau deshalb verschwindet.

Zwischen allen Fronten und trotzdem souverän bleiben (#16)

Zwischen allen Fronten und trotzdem souverän bleiben (#16)

11m 51s

In vielen Rollen meines Lebens stehe ich nicht nur für mich, sondern gleichzeitig für andere. Ich habe Menschen über mir, die Erwartungen haben, und Menschen unter mir, die Orientierung, Schutz und Lösungen wollen. Dazu kommen Kunden, Partner, andere Abteilungen und oft auch noch ein anspruchsvolles Privatleben. Genau diese Gemengelage macht die Sandwichposition so zermürbend. In dieser Folge spreche ich darüber, warum sich Führungskräfte in dieser Rolle schnell wie der Sammelpunkt für Probleme fühlen, welche typischen Stress Treiber dahinter stecken und wie ich mit einer anderen Haltung, klarer Abgrenzung und neuen inneren Bildern wieder Ruhe, Einfluss und Richtung in meinen Alltag...

Nach einem Fehler wieder handlungsfähig werden (#15)

Nach einem Fehler wieder handlungsfähig werden (#15)

4m 11s

Ein Fehler kann ein Unternehmen viel Geld kosten und eine Führungskraft innerlich komplett aus der Bahn werfen. Ich habe erlebt, wie Menschen sich nach einer Fehlentscheidung nicht mehr vertrauen, sich permanent innerlich bestrafen und dadurch erst recht neue Fehler machen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum der Satz Irren ist menschlich keine Floskel ist, sondern eine notwendige Grundlage für Verantwortung. Ich zeige, wie ich mir nach einem Rückschlag wieder Stabilität gebe, was ich aus Fehlern konkret herausarbeite und weshalb Selbstverzeihen die Voraussetzung dafür ist, überhaupt wieder klar denken und handeln zu können.

Wenn alle beschäftigt sind, aber nichts vorangeht (#14)

Wenn alle beschäftigt sind, aber nichts vorangeht (#14)

6m 54s

Das Wort Geschäftsmodell klingt für viele sperrig, aber ich halte es für einen der wichtigsten Hebel in Führung und Organisation. Nicht nur für Geschäftsführer, sondern genauso für Teamleiter und Abteilungsleiter. Sobald die Grundpfeiler nicht klar sind, entstehen Kosten, Frustration, Demotivation und am Ende Fluktuation. Ich spreche darüber, welche Elemente für mich zu einem tragfähigen Geschäftsmodell gehören, warum diese Logik auf jedes Team heruntergebrochen werden kann und wie daraus eine Aufgabenverteilung entsteht, bei der jeder weiß, wofür er arbeitet und was konkret zu tun ist.

Krisen als Trainingsfeld für Führungskräfte (#13)

Krisen als Trainingsfeld für Führungskräfte (#13)

3m 45s

Krisen haben mich in meiner Arbeit als Selbstentwickler immer besonders interessiert. Für mich sind sie kein Schicksalsschlag von außen, sondern ein Moment, in dem meine bisherigen Lösungsversuche nicht mehr tragen. Wenn ich das Wort Krise innerlich ersetze durch Der alte Weg funktioniert nicht mehr, verändert sich sofort meine Haltung. Ich erzähle Dir, wie ich von der kindlichen Opferhaltung hin zu einer Position komme, in der ich die Situation als Coach begreife und an ihr wachsen kann, statt an ihr zu zerbrechen.

Führungskraft bleiben, gehen oder neu anfangen (#12)

Führungskraft bleiben, gehen oder neu anfangen (#12)

13m 17s

Die Frage, ob die Rolle als Führungskraft noch zu mir passt, taucht in meinen Gesprächen erstaunlich häufig auf. Kein Wunder, wenn man sich die Belastungen der heutigen Arbeitswelt anschaut. Volatile Märkte, ständige Veränderungen, hybride Arbeitsformen, widersprüchliche Erwartungen und die berühmte Sandwichposition zwischen oben und unten bringen viele an ihre Grenzen. In dieser Episode schildere ich, warum diese Überforderung kein persönliches Versagen ist, welche Fähigkeiten eine Führungskraft in dieser Welt wirklich braucht und wie ich Schritt für Schritt prüfe, ob ich bleiben, gehen oder meine Rolle von innen heraus so verändern kann, dass sie wieder zu mir passt.